Am Samstag, 19. Juli 2020, trafen sich ab 10.30 Uhr 12 Familien mit kleinen Hummeln, die nun nach den Sommerferien in den Kindergarten gehen werden.

Alle Familientische waren soweit auf Abstand gestellt, dass wir nach 4 Monaten endlich mal wieder miteinander singen konnten. Die Texte waren alle noch gut bekannt. Zu Beginn gab es für jede Familie ein kleines Picknickkörbchen mit einigen Leckereien, die man sich gleich schmecken lassen konnte. Verschiedene Aufgaben mussten bewältigt werden: Tisch decken und schmücken, einige Väter und Mütter wagten sich daran ihre Familie im wahrsten Sinne des Wortes zu tragen, die Mütter mussten unter Beweis stellen, wie gut sie ihre Familie am Morgen schon angesehen hatte, denn es wurden Fragen nach der Kleidung gestellt. Pfr. Grzegorek hielt eine kurze Andacht und beschenkte jedes einzelne Abschlusskind. Dann kam es zur Verteilung der von den Müttern im Homeoffice gebastelten Hummeln, die von uns mit schönen Dingen gefüllt worden waren, um die Krabbelgruppe in guter Erinnerung zu behalten und den Abschied etwas zu versüßen. Nach den Abschlussliedern war dieser Vormittag auch schon vorbei. Leider konnten wir nicht, wie sonst, alle nochmal kräftig in die Arme schließen, aber trotzdem war es ganz emotional und wir werden diesen Jahrgang aufgrund der Situation auch besonders in Erinnerung behalten.

Vielen Dank an die Mütter für das liebevolle Abschiedsgeschenk, das schöne Herz mit den tollen Kinderfotos und großzügigen Essengutschein. Wir haben euch echt lieb!

12 Männer wandern an einem lauschigen Freitag Abend – mit gebotenem Abstand – von der Friedenskirche rauf nach Rärin/Wellin und über die Ludemerter Höhen zurück. Die Tageslosung ist Programm: Der HERR spricht: Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst (Psalm 32,8). An der Basis angekommen, gönnt mann sich auf dem Kirchplatz im Schatten der Friedenskirche eine Bratwurst im Brötchen – alles nach Hygienevorschrift – und das eine oder andere Kaltgetränk. Da kann niemand sagen: Männer reden nicht. Mit Anbruch der Dunkelheit verlassen die letzten Männer den Ort des Geschehens. Erfüllt, zufrieden, mit vielen Eindrücken. So geht Gemeinde.

Donnerstag, 14.05. – 18 Uhr. Zoom-Konferenz der Kinder- und Jugendarbeit in Werdohl. EC, CVJM, die Ev. Jugendallianz, KU3, KU8, sowie der Kindergottesdienst waren am Start. Eine bunte, gut gelaunte, kreative Runde, die ihr Bestes gibt, um den Kindern und Jugendlichen diese Zeit zu versüßen. 🙂

Wer hätte das gedacht, dass es so etwas mal geben würde, aber Dank Corona ist es möglich: Die Krabbelgruppe Hummelnest findet im Homeoffice statt.

Jeden Dienstag gibt es zwischen 9.30 und 10.00 Uhr das wöchentliche Programm mit Liedern, Andacht und Bastelaufgaben per WhatsApp. Danach warten wir als Mitarbeiter (Sharo Eggert, Sindy Weihl, Kerstin Beck) schon gespannt auf die tollen Beweisfotos und sind immer wieder berührt, wie toll die von uns vorgeschlagenen Programmpunkte zu Hause umgesetzt werden. Eine Auswahl ist in der Galerie zu sehen, damit möchten wir alle am tollen Einsatz der Kinder und Mütter teilhaben lassen:

Mit Chinesen und Indianern haben wir uns beschäftigt nach dem Kinderlied „Gott hat alle Kinder lieb“.

Zu Ostern gab es einen Extra-Video-Gottesdienst von Pfr. Grzegorek, dazu wurden Ostereier gestaltet. Als Geschenk von der Krabbelgruppe gab es nichts Süßes, sondern Gesundes zum Selberpflanzen, nämlich drei Kräutersorten mit der Auflage, alles gut zu beobachten. Wie zu sehen, wurde sofort losgelegt.

Familienstammbäume wurden mit Fingertipps erstellt.

Da wir viele Wochen so wunderschönes Wetter hatten, haben wir uns natürlich auch mit der Sonne beschäftigt.

Gesundes Frühstück geht natürlich auch Zuhause, dazu dann eine besondere Möhrenzucht.

Wir vermissen die gemeinsame Zeit sehr, besonders, weil die kleinen Hummeln jetzt gerade viele Dinge lernen und wir es nicht live mitbekommen. Aber es tut gut, zu spüren, dass die Gemeinschaft trotzdem hält und durchträgt, sogar soweit, dass wir auch jetzt Geld für unser Patenkind per Brief bekommen. Leider haben wir im Moment keine Informationen wie es Chan und seiner Familie geht.

Eines ist aber ganz sicher: Nach Corona feiern wir ein großes Hummelnestfest!

Die Evangelische Kirchengemeinde Werdohl startet die Aktion der Telefonbesuche. Das Corona-Virus zwingt die meisten Menschen, in ihren Häusern und Wohnungen zu bleiben. Ein Team aus 16 Ehrenamtlichen, unterstützt von den Gemeindepädagoginnen und Pfarrern, wird möglichst viele Gemeindemitglieder telefonisch besuchen, weil ein persönlicher Besuch zurzeit nicht möglich ist.

In den nächsten Tagen und Wochen kann es sein, dass Sie einen Anruf von jemanden aus diesem Team bekommen. Die Anrufer wollen nichts verkaufen oder für irgendetwas werben. Sie wollen fragen, wie Sie mit der Krise zurechtkommen, wie es Ihnen geht oder Hilfsangebote vermitteln.

Geleitet wird die Aktion von Gemeindepädagogin Kerstin Sensenschmidt (Tel. 02392/1513, E-Mail kerstin.sensenscmidt@ekg-werdohl.de).