Sonntag, 26.Mai mit Kirchencafé

Sonntag, 02.Juni mit Kindergottesdienst und Kirchencafé

Sonntag, 09.Juni mit Abschluss der KU3-Zeit mit 31 Kindern/KU3-Team, Musik COMBO und Kirchencafé XXL inkl. Waffeln der Ev. Jugendallianz

Über 200 Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus dem Kooperationsraum der Ev. Kirchengemeinden Eiringhausen, Neuenrade, Ohle, Plettenberg und Werdohl feierten am Pfingstmontag einen begeisternden Gottesdienst. Menschen kamen in Bewegung. Verschiedene Stationen waren im Kirchraum in der Johanniskirche/Eiringhausen aufgebaut. Musik, Lieder, ein Dingenskirchen-Video, Paul als Feingeist der Theologen, eine kunterbunte Kuchentafel und viele fröhlich-lachende Menschen waren an einem Ort zusammen. Und dass der Geist Gottes lebendig ist und Kirche in Bewegung bringt, dies durften dem Pfingstwunder gleich die Menschen erleben. Es macht Appetit auf mehr solcher Erfahrungen.

Das ev. FAZ Arche Noah hat sich für die Fastenzeit 2024 ein besonderes Projekt überlegt. Die Fastenzeit sollte als spielzeugfreie Zeit genutzt werden. Anlass dazu waren die vorherigen Beobachtungen, die im Kindergartenalltag gemacht worden sind. Durch das Verhalten der Kinder wurde den Fachkräften bewusst, wie selbstverständlich Materialien und Spielzeuge wahrgenommen werden. Vorgegebenes Spielzeug gibt zudem wenig Anreize, die eigene Fantasie und Kreativität zu nutzen. Die Fastenzeit, als Zeit, um auf etwas zu verzichten, schien für dieses Projekt sehr passend. Das Ziel des Projektes war, dass in dieser Zeit nicht nur die Kreativität, sondern auch logisches Denken, Entwicklung von Handlungs-strategien und die Neugierde gefördert werden soll. Durch die Entwicklung neuer Spielideen werden die Kommunikations-fähigkeit und sozialen Kompetenzen gestärkt und es können neue Freundschaften entstehen. Tage vor Beginn der Fastenzeit wurden die Kinder auf diese besondere Zeit vorbereitet, indem das Spielzeug eine Nachricht schickte. Dann war es soweit und gemeinsam wurde das gesamte Spielzeug weg geräumt. Im März fuhr das gesamte Kindergartenspielzeug dann in den Urlaub. Das Einzige, was in den Gruppen blieb, waren die Möbel, wie Tische, Stühle und Schränke. Für die Fachkräfte bedeutet es, sich zurückzunehmen, die Kinder zu beobachten, zu unterstützen und Weg Begleiter zu sein. Dabei war es wichtig, ein offenes Ohr für die Themen und Anliegen der Kinder zu haben. Zudem standen Gespräche mit den Kindern im Vordergrund, um Erfahrungen auszutauschen, zu reflektieren und Ideen aufzugreifen standen . Nachdem den Kindern bewusst wurde, dass das Spielzeug wirklich in den Urlaub gefahren ist, nutzten sie das, was noch im Kindergarten zu finden war oder brachten selbst etwas von zu Hause mit. Aus Tischen, Stühlen und Decken entstanden Häuser, Höhlen oder Fahrzeuge. Die Kinder haben selbstständig Kreisspiele angeleitet und vermehrt Rollenspiele gespielt. Die Fachkräfte waren begeistert und beobachteten, wie viel Kommunikation und Absprache zwischen den Kindern stattfand und welche Spielkonstellationen entstanden sind. In den Gesprächen mit den Kindern wurde deutlich, dass das Spielzeug gar nicht so fehlt. Als das Projekt der spielzeugfreien Zeit sich dem Ende zu neigte, wurde allen Beteiligten deutlich, wie prägend und wertvoll diese Zeit war auch als Grundlage für die weitere pädagogische Arbeit.

In der Krabbelgruppe Hummelnest laufen so langsam die Vorbereitungen für das Gemeindefest am 30.06.2024 von 11 – 16 Uhr rund um die Christuskirche an. Damit man die Kleinsten der Gemeinde sofort erkennen kann, werden diese tollen T-Shirts erstellt.

 

Sonnenschein, Kirchplatz, eine bunte Gemeinde, Taufe, Musik, Chor, Gemeinschaft – „und als Jesus das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, weg vor ihren Augen“. Die Herrschaftsfrage ist geklärt: Jesus sitzt zur Rechten Gottes!

Ein großes Thema, welches sich über die letzten Wochen in der Ev. Kita Sternschnuppe gezogen hat, war „Marienkäfer“. Rund um dieses Thema wurden verschiedene Aktivitäten für die Kinder angeboten. Es wurde gebastelt, die Gruppenräume wurden verschönert, die Fenster passend dekoriert, Turnstunden zum Thema wurden angeboten, Fingerspiele und Lieder wurden einstudiert, einige Bilderbücher betrachtet und vieles mehr. Ein ganz besonders Highlight war, dass in beiden Gruppen echte Marienkäfer aufgezogen wurden und die ganze Entwicklung, vom Schlüpfen bis zum Krabbeln, täglich von den Kindern beobachtet werden konnte. Über die Entwicklung wurde zusammen mit den Kindern eine Fotodokumentation erstellt, welche auch später noch einmal angeschaut werden kann. Abschließend zu dem Projekt wurden die Marienkäfer im Garten der Sternschnuppe freigelassen, wo sie sich jetzt ein langfristiges zu Hause suchen dürfen. Vor allem der richtige Umgang mit Kleintieren und Insekten stand bei diesem Projekt im Mittelpunkt. Natürlich wurden auch viele neue Dinge dazugelernt, wie genau der Lebensraum aussieht, was Marienkäfer fressen und auch welche Unterschiede sie haben. All das können die Sternschnuppenkinder jetzt wunderbar erklären.

Viele Besucher aus der katholischen und der evangelischen Gemeinde kamen am vergangenen Mittwochabend zum Taizégottesdienst in der Passionszeit zusammen. Musik von Violoncello und Klavier, Lieder und Gebete gaben Raum zu Besinnung und innerer Einkehr. Die Textlesungen nahmen allesamt die Liebe bis zum Kreuz in den Blick – vom Gottesknechtslied des Jesaja bis zum Hohenlied der Liebe des Paulus. Immer wieder neu berührend das Gedicht Lothar Zenettis:

‘ …Er starb, wie er lebte
und lebt, wie er starb:
mit ausgebreiteten Armen.’

Jahreslosung 2024:
„Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe!“

Gottes Plan:
„Alles geschehe in Liebe –
Liebe bis ans Kreuz“

…mehr Liebe geht nicht!

Mutig sein tut gut! Ein Thema, welches die Mondraketen-Gruppe der Ev. Kita Sternschnuppe seit ein paar Wochen begleitet. Die Kindheit besteht aus Entwicklungsschritten, die oft eine große Herausforderung für sie sein können, denn das Kennenlernen von neuen Perspektiven oder auch neuen Schritten kann Angst hervorrufen. Um die Kinder in dieser Thematik unterstützen zu können, haben wir verschiedene Aktivitäten umgesetzt. Unter anderem haben wir gemeinsam besprochen, wovor wir Angst haben. Dazu haben wir Lösungsstrategien entwickelt, die wir auf einem Plakat visualisiert haben. Um einander zu stärken, durften sich die Kinder gegenseitig auf einem großen Stück Tapete umzeichnen und anschließend selbstständig als mutiges Kind aufmalen. Jedes Kind durfte sein eigenes gruseliges Monster malen und wir mussten feststellen, ein Monster kann sogar wirklich lustig aussehen und macht uns keine Angst. Für die nächste Woche sind noch „Mutsteine“ geplant, welches jedes Kind gestalten darf und mit nach Hause nehmen kann. Sollte das Gefühl der Angst auftreten, können wir auf diesen Stein zurückgreifen und uns daran erinnern, dass wir mutig sind. Um das Thema ganzheitlich zu gestalten, war es uns wichtig, die Eltern miteinzubeziehen. Hierzu findet am 20.03. ein Elternabend in unserer Einrichtung statt, hierbei wird uns eine Referentin vom diakonischen Werk unterstützen. Die Eltern sind herzlich eingeladen.