Im letzten Monat hat sich das Ev. Familienzentrum Arche Noah mit der “Kirche“ beschäftigt. An einem Morgen sollte im Morgenkreis eine Kirche mitten in jede Gruppe gebaut werden. Schnell haben die Kinder des Familienzentrums herausgefunden, dass der Platz im Kindergarten nicht reichen wird. Wir brauchen das Gebäude “Kirche“ aber nicht, um Gott nahe zu sein und gemeinsam im Gebet mit Gott zu sprechen. Gemeinsam können wir ihm genauso nahe sein, wie in der Kirche. Zum Abschluss hat ein Kind gesagt: „Die Kirche ist Gottes Zuhause, indem wir ihn alle besuchen können. Wir können aber auch ohne die Kirche immer bei ihm sein.“

Warum betrachtet der Pfarrer während der Sonntagspredigt ein Prospekt? Wer sorgt immer wieder neu für ganz schön viel Wind in der Kirche? Wo agiert ein Musiker mit 16 Füßen? All diesen merkwürdig anmutenden Fragen möchten wir in den kommenden Wochen in unserer kleinen Info- Reihe „Genial royal!“ auf die Spur kommen, in der sich alles um eine besondere Spezies unter den „Royals“ dreht: die Orgel, die Königin der Instrumente. Die Orgel wurde als erstes Tasteninstrument zum „Instrument des Jahres 2021“  gewählt, sie steht in diesem Jahr nicht nur deutschlandweit im Mittelpunkt kultureller Veranstaltungen aller Art. In Westfalen wurde der 13. Juni 2021 sogar zum „Tag der Orgel“ bestimmt. Wir in Werdohl möchten mit diesem Tag den Startpunkt für vielfältige Angebote und Aktionen rund um unsere drei Königinnen in St. Michael, der Christus- und der Friedenskirche setzen. Wenn auch das geplante Festkonzert coronabedingt entfallen musste, wird am Samstag, 19. Juni, um 18 Uhr zu einer musikalischen Vesper mit Orgelklang  in die Christuskirche eingeladen, der weitere Abendmusiken folgen sollen. „Genial royal!“ wird es auf jeden Fall ab dem 13. Juni auf der Homepage der Katholischen Kirchengemeinde und dem Blog der Evangelischen Kirchengemeinde in der Rubrik DiesUndDas zugehen. Unter www.st-michael-werdohl-neuenrade.de und www.ekgw.de werden wöchentliche kurze Beiträge über das königliche Instrument mit den lautesten und leisesten, höchsten und tiefsten Tönen informieren und zum Staunen bringen. Mit von der Partie wird auch die Marionette „Piccolino“, die Oberpfeife, sein. Dies alles ist verbunden mit einem Preisrätsel, dessen Auflösung im Konzert aller vier Organistinnen und Organisten Werdohls am 1. Advent erfolgen soll. Darum sollte der Werdohler Orgelblog aufmerksam verfolgt werden, um neben Informativem und Kuriosem auch die Lösungsbuchstaben entdecken zu können. Also: Nächste Woche geht es los mit der abenteuerlichen Reise ins Land der musikalischen Majestät.

Ein weiteres Aktionstütchen konnten die Hummeln der Krabbelgruppe Hummelnest jetzt abholen. Ein Pflanzteppich soll ausgesät und beobachtet sowie alles in einem Pflanztagebuch dokumentiert werden. Zur Verkürzung der Wartezeit lagen noch ein Ausmalbild und ein leckerer Keks dabei. Bevor das Tütchen ausgehändigt wurde, haben Kinder und Mütter den Eingang des Gemeindehauses mit Malkreide schon zum Blühen gebracht.

Wir suchen die Top 5 für das neue Gesangbuch.

Welches Lied singen Sie am liebsten im Gottesdienst? Was ist Ihr persönlicher Hit? Genauer gefragt: Was ist Ihre TOP 5? Denn genau die suchen wir. Und zwar für das neue Gesangbuch, das bis 2030 erscheinen soll. Ab Sonntag, 2. Mai, können Sie drei Monate lang Ihre Favoriten im Internet auf der Seite www.ekd.de/top5 eintragen. Die Songs also, die auf jeden Fall im neuen Gesangbuch stehen müssen. Weitere Infos: www.ekd.de/evangelisches-gesangbuch.

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Der tansanische Staatspräsident John Magufuli ist am 17. März im Alter von 61 Jahren im Mzena Hospital in Daressalam gestorben. Als Todesursache wurde offiziell ein Herzleiden angegeben, das seit dem 6. März von Ärzten des Jakaya Kikwete Cardiac Institute behandelt worden sei. Mit der Bekanntgabe des Todes von Präsident Magufuli stellte sich auch die Frage nach dem weiteren Umgang der Regierung mit der Corona-Pandemie, denn Magufuli hatte die Corona-Pandemie in seinem Land im Juni 2020 für beendet erklärt. Es war den Menschen unter Strafe verboten über Corona zu sprechen und zu berichten

Die bisherige Vizepräsidentin Samia Suluhu Hassan wurde am 19. März als neue Staatspräsidentin von Tansania vereidigt, sie ist die erste Frau in dieser Position. Die Regierung folgte damit einer Bestimmung der tansanischen Verfassung, wonach der Stellvertreter des Präsidenten diesem im Todesfall bis zum Ende der Amtszeit folgt.

Hassan (in der tansanischen Bevölkerung ‚Mama Samia‘ genannt) wurde 1960 auf Sansibar geboren. Sie studierte in Sansibar am Institut für Finanzverwaltung sowie ‚öffentliche Verwaltung‘ an der Mzumbe Universität. In Hyderabad, Indien, folgte eine Ausbildung im Bereich ‚Management‘. An der Universität in Manchester erreichte sie den ‚Diplomabschluss in Wirtschaftswissenschaften‘. Den ‚Master of Science‘ machte sie 2015 in ‚Wirtschaftsentwicklung‘ im Rahmen der Partnerschaft zwischen der ‚Offenen Universität von Tansania‘ und der ‚Southern New Hampshire Universität‘.

Nach der Beisetzung von John Magufuli am 26.3. in seinem Heimatort Chato, Geita Region, nahm Frau Hassan die Regierungsgeschäfte auf. Sie hob die Pressezensur auf, ordnete die sofortige Besetzung von 6000 offenen Lehrerstellen an und machte deutlich, dass sie den Kampf ihres Vorgängers gegen Korruption und Bürokratie fortsetzen will.

Am 20.4. teilte die Präsidentin mit, dass das von ihr Anfang April angekündigte Expertenteam zur Untersuchung und Bekämpfung von Covid-19 eingerichtet worden ist. Gemeinsam mit Vertretern des Gesundheitsministeriums sowie des Ministeriums für Finanzen und Planung werde sie sich mit dem Team treffen. Danach wird sie entsprechend der Vorschläge des Expertenteams den weiteren Weg bekannt geben. Frau Hassan forderte das Volk auf, sich weiterhin an die von Gesundheitsexperten empfohlenen Schutzrichtlinien gegen Coronaviren zu halten, z. B. Abstandwahren, Händewaschen mit Seife und Verwendung von Desinfektionsmitteln sowie das Tragen von Gesichtsmasken. Nur so könne die weitere Verbreitung des Virus auf der ganzen Welt verhindert werden. Denn das Virus neige zur Mutation.

Die Erwartungen der WHO und der internationalen Staatengemeinschaft, dass sich Tansania nun wieder konstruktiv an der Bekämpfung der Pandemie beteiligt durch Nutzung von Corona-Tests, Veröffentlichung und Weitermeldung von Krankheits- und Todesfällen an die WHO erfüllen sich durch diese Haltung der neuen Regierung von Tansania.

Informationen über die Partnerschaft sind hier zu finden: https://www.evangelisch-im-sauerland.de/website/de/kirchenkreis/einrichtungen/oekumene/partnerschaft-tansania

In diesem Jahr wurden die Osternester durch drei Gehilfen des Osterhasen direkt in die Briefkästen der Hummelnest-Familien verteilt. Für Mama und Papa gab es einen leckeren Cappuccino, für die Kinder ein kleines Osterbuch und natürlich einen kleinen Schokohasen. Wie man sieht, kam die Überraschung gut an. Es wurde sofort freudig ausgepackt, genascht und gelesen. Der Dank kam prompt corona-konform über Whatsapp, in Form von Beweisfotos.

Am heutigen Donnerstagabend trafen sich 20 interessierte Haupt-und Ehrenamtliche der Ev. Kirchengemeinde Werdohl und Gäste der Landeskirchlichen Gemeinschaft per Zoom, um sich von Jens Schlüter (Emandu Communications) im Bereich Social Media schulen und informieren zu lassen. Inhaltlich standen E-Mail, Messengerdienste und verschiedenste Kommunikationstools auf der Agenda. Über diese wurde nach einer sehr guten Einführung, Einschätzung und unter Betrachtung von Vor- und Nachteilen durch Jens Schlüter über einen möglichen Weg für die Kirchengemeinde beraten. Ein weiteres Treffen ist für Ende April geplant.

Trotz Corona können wir raus in unsere tolle, erwachende Natur. Um dies ganz bewusst wahrzunehmen, bestand die Aufgabe der Hummelnest-Krabbler darin, eine Hummel mit „Füßchen“ zu basteln und sie mitzunehmen. Dabei ist uns wieder bewusst geworden, wie schön Gott diese Welt gemacht hat und dass wir dies dankbar annehmen können.