Bitte unterstützen Sie die Opfer der Unwetterkatastrophe mit Gebeten und Spenden! Die Hochwasserhilfe kommt Menschen in unserer Region zugute!

Die Ereignisse der letzten Tage haben tiefe Spuren in unserer Umgebung, aber auch in den Herzen der Menschen hinterlassen. Auch wenn sich das Wetter jetzt beruhigt hat, wird das Aufräumen und Schäden beseitigen noch eine ganze Zeit andauern.

Die Ereignisse haben uns wieder sehr bewusst gemacht, wie wenig wir die Natur beherrschen können und dürfen. Wir dürfen dankbar sein, dass wir in unserem Kirchenkreis ‚relativ glimpflich‘ davongekommen sind – unsere Nachbarn in Hagen und Altena und andere Orte in NRW hat es viel schlimmer getroffen.

Deswegen möchten wir Sie herzlich bitten, den Opfern der Katastrophe im Fürbittengebet zu gedenken. Viele Menschen stehen vor dem Nichts und brauchen – außer unserem Gebet und Mitgefühl – auch finanzielle Unterstützung. Deshalb werden wir am kommenden Sonntag (18.07.) eine Sonderkollekte für die Geschädigten des Unwetters – besonders in den Nachbarkirchenkreisen Hagen und Iserlohn, aber auch in unserer Region – sammeln.

Die Bankverbindung lautet:
Ev. Kreiskirchenkasse
IBAN DE28 3506 0190 2001 1930 18
Verwendungszweck: Spende Hochwasserhilfe Kirchenkreis

Oder hier als Direktspende per QR-Code:

Im Vertrauen auf Gott hoffen wir, das allen betroffenen Menschen Hilfe an Leib und Seele zu Teil wird.
Ihnen allen ein herzliches ´Gott befohlen!`

Ev. Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg

Vielen Dank an alle Menschen, die in den letzten Tagen für andere da waren! Als Feuerwehrfrau, als Rettungskraft, als Nachbarin oder Freund.

Die Evangelische Kirchengemeinde Werdohl ist in Gedanken und Gebeten ganz nah dran an den Menschen, die einen anderen Menschen durch den Tod verloren haben, deren Eigentum und Existenz durch die Fluten zerstört oder bedroht sind.

Gemeinsam werden wir in unserer Stadt Werdohl die Herausforderungen durch diese Wasserfluten angehen und meistern!

Wenn jemand Seelsorge oder materielle Hilfe braucht, bitte melden! Wir finden zueinander.

Die Vorschulkinder der Evangelischen Kindertagesstätte Sternschnuppe waren auf großer Fahrt und haben Abschied von ihrer Kindergartenzeit gefeiert. Am Donnerstag ging es in den Panoramapark, dort gab es viel Abenteuerliches zu erleben. Abends wurde noch im Kindergarten ein spannendes Geländespiel gemacht. Am nächsten Morgen wurde sich mit den Eltern beim gemeinsamen Frühstück gestärkt und dann hieß es endgültig Abschiednehmen.

Team Ev. Kita Sternschnuppe

Ach, wie war es doch vordem

mit Bälgetretern unbequem!

Saß Lehrer Lämpel mit Gefühle

beim sonntäglichen Orgelspiele,

so konnt‘ ihn unverhofft zuweilen

manch böses Missgeschick ereilen…“

Tja, wer aus vielen hundert Pfeifen gleichzeitig tönen will, braucht ganz schön viel Puste oder Wind, wie es bei der Orgel heißt, und diesen möglichst auf Vorrat! Was beim „Dudel-“ der „-sack“, sind  bei der Orgel ein oder mehrere Magazinbälge, aus denen die Luft durch ein verzweigtes Kanalsystem in die gespielten Pfeifen geleitet wird. Heute sorgt für den ausreichenden Spielwind ein motorbetriebenes Gebläse. Mechanische oder elektronische Steuerungen garantieren gleichbleibenden Winddruck, egal, ob nur eine Pfeife solo oder das gesamte Pfeifenwerk im volltönenden Tutti erklingt. Früher, das bezeugt eindrücklich die gut erhaltene „Kalkantenstube“ im Turmraum der Christuskirche, war das Bälgetreten schweißtreibende körperliche Arbeit, zu der nicht selten der Organist und Dorfschulmeister seine Schulknaben herbeizitierte. Da diese harte Tätigkeit nicht immer beliebt war, bot sie Gelegenheit zu Lausbubenstreichen mit hörbaren Folgen: Um dem orgelschlagenden Pädagogen eins auszuwischen, stellten die Kalkanten so manches Mal während des Musizierens ihre notwendige Tätigkeit ein, was die Orgel zunächst jammervoll stöhnen und schließlich vollends verstummen ließ. Dass nach dieser abrupten Zwangspause die ausgebliebene Luft von Ohrfeigen geschwängert war, mag sich der geneigte Leser nur allzu bildhaft verstellen. „Drum freut sich heut‘ der Organist, dass stromversorgt die Orgel ist!“

(Für das Lösungswort des Preisrätsels: Nummer des Blog- Beitrags und den Buchstaben „I“ notieren. Der nächste Blog- Beitrag erscheint nach der Sommerpause zum 22. August)

Am 24.06.2021 ist ein ganz besonderer Tag für die Vorschulkinder des Ev. Familienzentrums Arche Noah gewesen, denn es wurde Abschied gefeiert. An diesem Tag ging es für die Vorschulkinder zum Potts Hof, auf dem es einiges zu erleben gab. Es wurden Hasen gestreichelt, Ziegen gefüttert, auf Ponys geritten, eine Maus auf einem Käsetuch fliegen gelassen und Eier gesammelt. Nach dem Besuch ging es zurück in die Arche Noah, wo sich mit Leckereien gestärkt wurde. Nach der Stärkung gab es noch ein buntes Programm vom Spielen auf dem Außengelände bis hin zum gemeinsamen Film schauen. Danach war noch lange nicht Schluss. Nach dem Abendessen wurde an einer Feuerschale gemeinsam Stockbrot gemacht und die Eltern der Vorschulkinder sind dazu gekommen. Zur Verabschiedung hat jedes Kind sein Portfolio, mit allen dazugehörigen Kunstwerken und Fotos, die in der Kindergartenzeit entstanden sind, überreicht bekommen sowie die selbstgebastelte Schultüte. Hiernach haben Vorschulkinder, Eltern und die Erzieherinnen den Abend gemeinsam ausklingen lassen. Das Ev. Familienzentrum Arche Noah bedankt sich für die großartige Abschlussfeier der Vorschulkinder uns das tolle Geschenk seitens der Eltern. DANKESCHÖN!

Team Ev. FAZ Arche Noah

Was haben Motorschlüssel und Kalkantenglöckchen wohl gemein ? Eines ist sicher: Ohne Luft kein Ton. Heute dreht der Organist den Schlüsselschalter um und nach kurzer Zeit füllen sich die Windladen der Orgel mit Luft. Der Gebläsemotor läuft und schon kann es los gehen. Früher war die Winderzeugung echte Hand- und Fußarbeit. Mit dem Läuten eines kleinen Glöckchens signalisierte der Organist dem Kalkanten, dass er endlich anfangen solle die Bälge zu treten. An der Friedenskirchenorgel befindet sich ein solcher Registerzug, der aus Anlehnung an die Historie gebaut wurde und eher ein kleines Gimmick ist. Mehr zum Kalkanten (Balgtreter oder Windmacher) gibt es in der nächsten Folge unseres Blogs. Denn Spuren dieser schweißtreibenden Tätigkeit finden wir noch im Turm hinter der Orgel der Christuskirche.

(Für das Lösungswort des Preisrätsels: Nummer des Blog- Beitrags und den Buchstaben „T“ notieren.)

Wenn man vor der Orgel sitzt und auf das Cockpit schaut, kommt man sich fast vor, als wäre man in einem Flugzeug. So viele Hebel, Knöpfe, Register, Tasten und Pedale  – wer behält hier noch den Überblicks? In der Tat befindet sich der Organist in einer Art Steuerzentrale, die er tadellos bedienen und beherrschen muss. Eine Hand gerade noch an der Taste, die andere Hand spielt Begleitung, mit den Füßen virtuos hin und her wedelnd und  Achtung: für die nächste Liedstrophe soll ein weiteres Register gezogen werden. Nun schnell nach einer freien Hand suchen und im richtigen Moment zugreifen. Das kann schon hektisch zur Sache gehen und Sportlich, sportlich rutscht man auf der langen unbequemen harten Holzbank von der Mitte auf die Außenseiten und zurück. Voller Konzentration und Spannung in den Händen und Füßen nicht nur im Mittelfeld die Töne zu treffen, sondern auch an den Flanken. Das braucht viel Übung. Aber zurück zu den Cockpits unserer drei Orgeln. Wir sehen in der Mitte die sogenannten Manuale, die Klaviaturen für die Hände), derer jeweils zwei, auf denen sich die Tasten befinden. Darüber oder oftmals links und rechts davon dem Spieler zugewandt die Registerwippen (St. Michael) oder Registerzüge der Friedens- und Christuskirchenorgel. Nur, wenn ein Register „gezogen“ oder eingeschaltet ist, können wir durch einen Tastendruck einen Ton erzeugen. Wir sehen viele Schalter- und Knöpfe, mit denen der Organist die richtige Auswahl und Zusammenstellung trifft, um leise oder laute Töne und die Art des Instrumentes (Flöte, Trompete, Streicher, etc.) erklingen zu lassen. Bei unseren Orgeln ist der Großteil der Steuerung echte Handarbeit, größere Orgeln haben zum Teil vier oder fünf Manuale übereinander angeordnet und es lassen sich auch elektronisch Register abspeichern, die der Organist genau im richtigen Moment eines Orgelliteraturstückes auf Knopfdruck abrufen kann. In unserem Cockpit sind den Klangmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Übrigens, schon gewusst ? Das Cockpit nennen wir Spielschrank, wenn es direkt in der Orgel verbaut ist, und Spieltisch, wenn es nicht mit dem Orgelkörper verbunden ist. Spieltische stehen auch oft unten im kirchraum, während die Orgel von oben spielt, und sind in der Regel fahrbar, was eine gewisse Flexibilität ermöglicht.

(Für das Lösungswort des Preisrätsels: Nummer des Blog- Beitrags und den Buchstaben „E“ notieren.)

Am zweiten Sonntag im Juni machten sich 13 Menschen unserer Ev. Kirchengemeinde Werdohl bei strahlend gutem Wetter auf zu einem Tagesausflug nach Kleve. Der war ein Ersatz für die wegen Corona ausgefallene 60plus-Freizeit. Die gesunkenen Coronazahlen machten gewisse Lockerungen möglich, so dass bei allen Teilnehmern gute Laune herrschte. Nach knapp zweistündiger Fahrt erreichten wir die Stadt Rees, von der es schon aus der Zeit zwischen 500 – 800 n.Chr. Siedlungsspuren gibt. Wir machten dort einen Spaziergang auf der Rheinpromenade, staunten über den auch am Sonntag lebhaften Schiffsverkehr und entdeckten überall Statuen aus Holz und Metall, die zum Verweilen einladen. Dann ging es weiter nach Kleve, dem früheren Sitz der Grafen und Herzöge von Kleve. Auf einer sonnigen Terrasse genossen wir nach langer Zeit wieder einen Restaurantaufenthalt mit einem leckeren Mittagessen. Anschließend erlebten wir eine Führung durch die Gartenanlagen, die ab der Barockzeit entstanden und Zeugnis ablegen von der Entwicklung der Gartenbaukunst. Der Besuch eines Spargelhofes, bei dem die Gelegenheit zum Einkauf dieses leckeren Gemüses bestand, beendete unseren Ausflug. Gegen 19 Uhr erreichten wir voll neuer Eindrücke unsere Heimat – immer noch bei herrlichem Wetter.

Uwe Röther

Am letzten Sonntag durfte sich das KU8 Team endlich wieder live und in Farbe bei herrlichstem Sonnenschein, Kaltgetränken, Eis und leckeren Burgern zum Rückblick des letzten, so anders abgelaufenen KU8 Jahres treffen. Zu Beginn gab es mit Musik und Input etwas geistliches Futter, bevor Grillmeister Ingo die Burger bereitete und das Team sich über Positives, Negatives und Vermisstes austauschte. Natürlich war allen klar, dass die C*****Situation einiges Unschönes mit sich gebracht hat und den Kontakt untereinander und zu den Konfis erschwerte, aber trotz alledem wurden neue Wege gefunden, geplant, umgesetzt und am Ende eine sehr schöne Konfirmation gefeiert. Klein aber fein. Die Tatsache, dass sich ganz viele Konfis aus den letzten beiden Jahrgängen nun im KU3/4 Team engagieren und mithelfen möchten, ist das beste Feedback überhaupt und freut das gesamte Team ganz besonders. 😉
Bevor es dann ans Essen ging, wurde noch reflektiert wie sich die Teamgemeinschaft und jeder einzelne gesehen hat und wer im nächsten Jahrgang neben den Hauptamtlichen wieder mit am Start ist.

„Spieglein, Spieglein an der Wand…“ Schaut man vom Altar aus auf die rückwärtig gelegene Empore unserer Kirchen, erblickt man das Gesicht der Königin: den Orgel- Prospekt. Dieser Begriff leitet sich aus dem Lateinischen her und bezeichnet die Frontansicht einer Orgel. Man sieht schimmerndes Pfeifenwerk und ahnt die Brillanz des Klanges, wobei der Prospekt nur einen kleinen Bruchteil dessen zeigt, was sich im Inneren des gewaltigen Instrumentes an Pfeifen versteckt.

Von der Architektur her präsentieren sich unsere drei Werdohler Königinnen in der Form einer Krone: Im Aufbau symmetrisch, sind die Pfeifen des Haupt- und des Nebenwerkes in der Mitte des Instrumentes angeordnet und werden rechts und links von den beiden Pedaltürmen flankiert, die die mächtigen tiefen Pfeifen der Orgel enthalten.  Dabei  sind diese der Länge nach angeordnet und verleihen durch unterschiedliche Gruppierung und die dadurch entstehende Linienführung  jedem Prospekt sein eigenes Gesicht.

Auch die Prospekte der drei Werdohler Pfeifenorgeln haben ihre typischen Besonderheiten: Die Orgel der Friedenskirche wurde mit freistehenden Pfeifen ohne Gehäuse gebaut, die großen Prospektpfeifen des Pedalwerks bestehen aus Holz, Haupt- und Brustwerk schmückt je ein vielzackiger Zimbelstern. Die Orgel der Kirche St. Michael zeigt sich in hohem, schlankem Aufbau. Charakteristisch für ihr „Profilbild“ ist das feine Gitterwerk aus hellem Holz, das in Anlehnung an die kunstvoll geschnitzten „Schleierbretter“ der Barockzeit den Einblick in die Tiefe des Instrumentes verbirgt. Eine sehr seltene Besonderheit kennzeichnet die Orgel der Christuskirche, deren Pedaltürme im Prospekt aus den langgestreckten, imposanten Trichtern eines tiefen Zungenregisters bestehen.

Allen drei Orgeln ist eines gemeinsam: Sie sind als „Spiegelbild des Altars“, dem Ort der Wortverkündigung, an der Rückwand der Kirche aufgebaut, und antworten auf das Wort mit dem vielstimmigen Lob Gottes.

(Für das Lösungswort des Preisrätsels: Nummer des Blog- Beitrags und den Buchstaben „M“ notieren.)

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