Drei Gottesdienste. Drei verschiedene Orte. Drei unterschiedliche Formate. Eine Botschaft mit Musik, Predigt und Krippensiel: Christus, der Retter, ist da!

Partizipation ist ein Begriff, der in der pädagogischen Arbeit häufig fällt. Doch was bedeutet er konkret im Alltag eines Familienzentrums wie der Arche Noah? Kurz gesagt bedeutet Partizipation Mitbestimmung. Kinder sollen aktiv an Entscheidungen beteiligt werden, die sie selbst betreffen, auf eine Weise, die altersgerecht, nachvollziehbar und sinnvoll ist.

Im Familienzentrum Arche Noah wird dieses Prinzip ernst genommen. Ziel ist es, den Kindern eine Stimme zu geben, Selbstwirksamkeit erleben zu lassen und Verantwortung zu übernehmen. Alles geschieht in einem kindgerechten Rahmen.

Mitbestimmung beim Essen: Ein besonders greifbares Beispiel für gelebte Partizipation ist die Mitgestaltung der Mahlzeiten. Hier wird gemeinsam mit den Kindern das Mittagessen und das Frühstück ausgewählt. Dabei wird besprochen, was gesund ist, was allen schmeckt und welche Wünsche die Kinder haben. So wird nicht nur die Meinung der Kinder berücksichtigt, sondern auch das Lernen von Kompromissen und Verantwortung gefördert.

Monatsthema von Kindern geplant: Jeden Monat wird ein neues Thema aufgegriffen, das den Alltag spannend und lehrreich gestaltet. Beispiele sind Tiere im Wald, Berufe, Farben oder Unser Körper. Die Kinder dürfen mitentscheiden, welches Thema sie interessiert und wie es gestaltet wird. Ideen werden gesammelt, in der Gruppe besprochen und abgestimmt. Auf diese Weise erleben die Kinder: Meine Ideen zählen.

Die Kinderkonferenz: Ein zentrales Element der Partizipation ist die Kinderkonferenz. In regelmäßigen Treffen bekommen die Kinder einen festen Rahmen, um Wünsche zu äußern, Probleme anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden. Dabei werden auch Gruppensprecher gewählt. Aus diesen Gruppensprechern bildet sich das Kinderparlament, das weitere Entscheidungen im Tagesablauf, Projekte und Aktionen mitgestaltet. So erleben die Kinder, wie demokratisches Handeln funktioniert und welche Verantwortung damit verbunden ist. Ob es um neue Spielregeln im Gruppenraum, den Ablauf eines Projekttages oder Ideen für Ausflüge geht, hier wird Mitbestimmung praktisch umgesetzt und erlebbar gemacht.

Was ziehe ich an Alltagsentscheidungen selbst treffen: Auch kleine Entscheidungen haben für Kinder große Bedeutung. Deshalb wird ihnen die Möglichkeit gegeben, selbst zu wählen, was sie anziehen, natürlich passend zum Wetter und Tagesprogramm. So wird Selbstständigkeit gefördert und Verantwortungsbewusstsein gestärkt. Gleichzeitig wird begleitet, Entscheidungen bewusst zu treffen und deren Konsequenzen zu verstehen.

Im Familienzentrum Arche Noah wird Partizipation nicht als Methode, sondern als Haltung verstanden. Den Kindern wird auf Augenhöhe begegnet, ihnen wird zugehört und ihre Meinungen werden ernst genommen. So können Kinder lernen, dass sie selbstwirksam sind und ihre Stimme zählt. Durch klare Strukturen, liebevolle Begleitung und altersgerechte Mitbestimmungsmöglichkeiten entsteht ein Ort, an dem Kinder Demokratie von Anfang an erleben können. Hier werden Kinder nicht nur in ihrer Entwicklung unterstützt, sondern lernen früh, Verantwortung zu übernehmen, eigene Ideen einzubringen und miteinander Entscheidungen zu treffen. Es ist ein Ort, an dem jede Stimme zählt und jedes Kind spürt: Ich kann etwas bewirken.

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Die Adventszeit ist im evangelischen Kindergarten Sternschnuppe jedes Jahr etwas ganz Besonderes. Schon Ende November wurde die Vorfreude auf Weihnachten spürbar – begleitet von vielen kleinen und großen Momenten, die diese Zeit so stimmungsvoll machen. Den Auftakt bildete eine besondere Aktion der Eltern: Bei Glühwein, netten Gesprächen und einer gemütlichen Atmosphäre wurde die Kita liebevoll weihnachtlich geschmückt. Am nächsten Morgen staunten die Kinder nicht schlecht, als sie die festlich dekorierten Räume entdeckten – eine gelungene Überraschung zum Start in die Adventszeit. Ein fester Bestandteil des Alltags war auch in diesem Jahr der Adventskalender in den Gruppen. Jeden Tag wurde ein Kind gezogen, das ein Päckchen mit einer kleinen Überraschung mit nach Hause nehmen durfte. So wurde das Warten auf Weihnachten für alle Kinder, nicht nur durch das Anzünden der Kerze am Adventskranz, zu einem spannenden Erlebnis. Täglich wurde außerdem eine Kamishibai-Geschichte erzählt: „Alle Tiere nah und fern, wollen gern zum Weihnachtsstern“. Die Geschichte handelt von verschiedenen Tieren, die sich gemeinsam auf den Weg zum Weihnachtsstern machen. Themen wie Zusammenhalt, Gemeinschaft und Hoffnung standen dabei im Mittelpunkt und begleiteten die Kinder durch die gesamte Adventszeit. Diese weihnachtliche Geschichte wurde auch beim Adventsgottesdienst aufgegriffen, der gemeinsam mit dem evangelischen Familienzentrum Arche Noah gefeiert wurde. Ein liebevoll gestaltetes Anspiel mit vielen Kostümen, sowie der tolle Gesang eines Engelschores ließen Eltern und die Angehörigen staunen. Im Anschluss waren alle Familien zu einem Stehcafé in der Friedenskirche eingeladen, das Raum für Begegnung und Austausch bot. In den Gruppen wurde im Dezember viel gebastelt und gesungen. Kreative Angebote und bekannte Weihnachtslieder sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Auch der Nikolaus fand den Weg in die Sternschnuppe und überraschte die Kinder mit einer kleinen Leckerei in ihren Pantoffeln. Den Abschluss des Kindergartenjahres bildet eine gemütliche Weihnachtsfeier für die Kinder. Bei einem Weihnachtsfilm, leckeren Keksen und warmem Kinderpunsch wird das „Warten auf die Geburt von Jesus“ ein bisschen verkürzt.

So bleibt die Adventszeit in der Kita Sternschnuppe für Kinder, Familien und Mitarbeitende eine Zeit voller Wärme, Gemeinschaft und besonderer Erinnerungen.

Im Advent wird das Grundstück rund um das ehemalige Pfarrhaus aufgeräumt. Sträucher kommen weg. Baumschnitt umgesetzt. Freier Blick auf die Christuskirche und umgekehrt. Durchblick zum Haus der Diakonie. Advent mit Erwartung und Veränderung.

Die Krippenlandschaft steht. Ein tolles Projekt von kreativen Leuten. 4 Männer, 3 Frauen. In zwei Stunden war alles aufgebaut. In einer anderen Form. Figuren fast im Kreis stehend – der Stall steht leicht schräg. Schön ist es geworden.

Die Auszeit für Frauen bestand am 08.11.2025 aus einem Frühstück mit Birgit Bethke als Referentin zum Thema „Vitamine für die Seele“. Knapp 70 Frauen genossen zunächst ein ausgiebiges Frühstück mit besonderer Vitaminbar. Danach hörten wir, welche Vitamine für unsere Seele auch noch wichtig sind:

Vitamin L wie Lachen

Vitamin M wie Musik

Vitamin B13 – gute Beziehungen zu anderen Menschen

Vitamin B14 – eine gute Beziehung zu sich selbst

Vitamin B15 –  eine Beziehung zu Gott.

Entsprechend zum Referat wurde gelacht, gesungen und an den Tischen gab es regen Austausch, welche Vitamine für einen selbst wichtig sind.

Auf Wunsch von Birgit Bethke wurde anstatt eines Honorars eine Kollekte für den Förderverein ERlebt! gesammelt. Dabei sind 250,00 € zusammengekommen.

Drei Wochen lang war in der Sternschnuppe richtig was los – denn sie hatten ganz besondere Gäste: echte Hühner! Schon am ersten Tag war die Aufregung groß, als die Hühner bei uns einzogen. Im Rahmen einer Kinderkonferenz wurden in beiden Gruppen der Einrichtung Namen für die vier Hühner vorgeschlagen und anschließend wurde mit Hilfe einer Wahl abgestimmt. Elsa, Pito, Skala und die dicke Berta fühlten sich in ihrem neuen Zuhause auf unserem Außengelände sichtlich wohl. Das Hühner auch viel Arbeit machen, stellten die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte Sternschnuppe sehr schnell fest. Jeden Tag durften sich zwei Kinder aus jeder Gruppe einteilen lassen, um sich liebevoll um unsere gefiederten Freunde zu kümmern. Gemeinsam füllten sie Wasser- und Futterschalen, gaben frisches Grünzeug oder Küchenreste und sammelten Kot auf, welcher sich auf der Wiese ansammelte. Das Highlight am sogenannten „Hühnerdienst“ war, nachzuschauen ob die Hühner neue Eier gelegt hatten. Mit großer Begeisterung lernten die Kinder, was Hühner gerne fressen und wie wichtig es ist, verantwortungsvoll mit Tieren umzugehen. Natürlich blieb es nicht nur beim Sammeln der Eier, denn aus den frischen Eiern zauberten wir gemeinsam viele Leckereien: Waffeln, saftigen Apfelkuchen und sogar Eiersalat – alles selbstgemacht und mit viel Liebe zubereitet. Das hat allen wunderbar geschmeckt! Auch unsere Eltern durften Teil des Projekts sein. Viele brachten zusammen mit ihren Kindern frisches Futter für die Hühner mit – von knackigen Äpfeln über Salat bis zur Wassermelone. Während den Abholzeiten nutzten sie die Gelegenheit, die Hühner zu besuchen, gemeinsam mit ihren Kindern zu beobachten und mehr über das Projekt zu erfahren.

Ein Projekt, das verbindet

Das Hühnerprojekt war nicht nur spannend, sondern auch lehrreich: Die Kinder haben viel über Tiere, Verantwortung und Ernährung gelernt – und dabei jede Menge Spaß gehabt. Ein tolles Projekt, welches der Elternbeirat der evangelischen Kindertagesstätte Sternschnuppe von dem Erlös von Waffelbackaktionen ermöglicht hat.  Am Ende der drei Wochen fiel der Abschied von den Hühnern gar nicht so leicht, aber die Erinnerungen an diese besondere Zeit bleiben allen sicher noch lange erhalten.

 

Das Digitalisierungsprojekt für einen guten Ton und ein gutes Bild in der Christuskirche geht nach vorne. Unter ehrenamtlichen Zeit Einsatz, mit Leidenschaft und notwendigem Fachwissen wurden Strippen im Kirchraum gezogen.

Die Eingewöhnung ist für die neuen Kinder und ihre Familien ein wichtiger Schritt. Vieles ist neu: die Räume, die pädagogischen Fachkräfte, andere Kinder, der Tagesablauf. Mit Geduld, Vertrauen und in individuellem Tempo wird der Übergang in den Kindergartenalltag begleitet. Ziel ist es, sich sicher zu fühlen, erste Beziehungen aufzubauen und langsam ein Teil der Gruppe zu werden.

Auch für die Kinder, die bereits länger dabei sind, verändert sich etwas. Sie wachsen nicht nur körperlich, sondern auch in ihrer Rolle innerhalb der Gruppe. Aus „Kleinen“ werden „Mittlere“, aus „Mittleren“ werden „Große“. Mit dieser neuen Position kommen auch neue Aufgaben, wie zum Beispiel, den Jüngeren zu helfen, Verantwortung zu übernehmen oder Vorbild zu sein. Viele Kinder nehmen diese Veränderungen mit Stolz und Freude an.

Die ersten Wochen des neuen Kindergartenjahres sind eine besondere Zeit des Kennenlernens und Zusammenwachsens. Neue Freundschaften entstehen, vertraute Strukturen geben Sicherheit, und die Gruppe findet langsam ihren neuen Rhythmus. Es ist eine spannende Phase für alle Kinder, ihre Familien und das pädagogische Team.