Und schon wieder ist ein Monat um und es heißt wieder: Campfiretime 😉

Unter dem Motto „Füreinander da sein – von Jesus lernen“ knüpfte das Konfiteam mit dem Campfire thematisch an das letzte Zoommeeting zum Thema Diakonie an. Mit einer gelungenen Musikauswahl, einem passenden und lustigen Spiel zu Beginn wurde der Input zur Fußwaschung Jesu untermalt. Die Kandidaten des Spiels wussten bis zu ihrem Auftritt nicht, was auf sie zukommen wird, meisterten ihre Aufgabe, dem anderen biblische Geschichten im Tabuformat zum Thema zu erklären aber durchaus erfolgreich. Die Fußwaschung Jesu befand sich auch unter diesen Geschichten und wurde im Anschluss anschaulich ausgelegt und mit Beispielen gefüttert. Jesus selbst hat uns ein Beispiel gegeben, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen sollen. Er, der alles Recht der Welt hätte, sich über uns zu erheben, will uns auf Augenhöhe begegnen, nimmt uns genauso wie wir sind mit allen Ecken und Kanten. Dieses Verhalten wünscht er sich auch von uns und ermutigt uns, den Menschen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen wie wir sie uns auch von anderen wünschen. Deshalb lasst uns auch und gerade in diesen Zeiten an unsere Mitmenschen denken, kreativ werden, wie wir einander eine Freude machen und einander ermutigen können.

Einmal jährlich findet ein ökumenischer Schulgottesdienst statt, den die Dritt- und Viertklässler der beiden Konfessionsschulen vorbereiten und zu dem sie sich gemeinsam abwechselnd in der Christuskirche und der Kirche St. Michael treffen.

Mit der Corona-Epidemie hat sich jedoch vieles verändert, gemeinsame Gottesdienste sind nicht möglich, auch gemeinsame Aktionen nur bedingt. Dennoch ist es den vier Kindertageseinrichtungen und den beiden konfessionellen Schulen ein Anliegen, auch in dieser Zeit etwas gemeinsam zu tun, gemeinsam ein Zeichen zu setzen, gemeinsam den Blick auf die anderen zu richten und getreu dem Motto des Ökumeneforums „gemeinsam Hoffnung zu schenken“.

Es entstand die Idee, von den Kindern der 6 Bildungseinrichtungen Herzen gestalten zu lassen, die die Aufschrift der Jahreslosung

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist (Lukas 6, 36)

tragen, dazu noch einen guten Wunsch für den Empfänger zeigen und schön gestaltet sind.

Das Wort `barmherzig´  kann man folgendermaßen übertragen: barmherzig ist einer, der einen Armen im Herzen trägt, also, der an einen denkt, dem es nicht so gut geht.

Entsprechend sollen diese Herzen denen Mut machen und Freude schenken, die es zurzeit ganz besonders schwer haben. Als sichtbares Zeichen der Solidarität und Hoffnung sollen die Herzen in den Einrichtungen und bei den Familien zu Hause gut sichtbar ausgehängt werden, aber auch in den Seniorenheimen und im Krankenhaus verteilt werden, um dort Mut zu machen, wo derzeit keine oder nur wenige Besuche möglich sind.

Diese Aktion hilft damit nicht nur den Einsamen, sondern auch den Kindern selbst, die nicht nur eine schöne Aufgabe haben, sondern in Gemeinschaft mit vielen anderen Kindern bei der Gestaltung der Herzen andere Menschen im Blick haben und mit dem Nachdenken über gute Wünsche möglicherweise auch ihre eigenen Probleme, Sorgen, Ängste bearbeiten.

Unter dem Motto „Let´s pray“ wurde in der FriKi wieder ein Campfire Gottesdienst gefeiert. Über den Livestream waren wir wieder an den verschiedenen Orten zur gleichen Zeit miteinander vernetzt.

Alles drehte sich um das Thema „Gebet“. In dieses Thema nahmen uns Joyce und Moritz mit hinein. Warum ist es gut zu beten? Wann kann ich beten? Wie kann ich beten? Bereits im Anspiel wurde klar: Beten ist kein Selbstgespräch, sondern ein Gespräch mit Gott.

Und dieses Gespräch mit Gott, so erzählte es uns Julia in der Predigt, kann immer und überall geschehen. Gott ist wirklich jederzeit erreichbar. Sie selber hat Gottes Anwesenheit im Gebet erleben dürfen. Ein Gott, der es gut mit mir meint und mir bei Entscheidungen und Problemen zur Seite steht. Natürlich erfüllt sich nicht jedes Gebet mit einem Fingerschnipps, aber eines ist sicher: Gott hört mein Gebet und wird darauf antworten.

Nach der Predigt wurden die Konfis schließlich dazu aufgefordert, einmal selber ein Gebet zu formulieren und es uns zu zuschicken. Innerhalb kurzer Zeit gingen viele tolle Gebete bei uns ein.

Das Krippenspielteam sagt DANKE an alle Mitspieler:

Nun ist es vorbei: die Weihnachtsfeiertage, der besondere Weihnachtsgottesdienst und somit auch unser außergewöhnliches Krippenspiel. Alles war dieses Mal anders. Anders, aber auch sehr schön!

Anders ist auch jetzt die Art und Weise euch Dankeschön zu sagen. In den letzten Jahren war es in der Friedenskirche schon zu einer Tradition geworden, die Kinder, die beim Krippenspiel mitgemacht haben, zu einem Kino-Nachmittag einzuladen. Es war immer eine coole Sache! Dieses Jahr ist es so leider nicht möglich. Na ja, ihr wisst schon warum…

Aber ganz darauf verzichten, wollen wir auch nicht. Deswegen laden wir euch ganz herzlich zu einem HOME-Kino ein!! 😉

Ein spannender und lustiger Film und natürlich eine dicke Tüte handgemachtes Popkorn warten auf euch, sodass ihr euer eigenes Kinoabenteuer direkt im Wohnzimmer starten könnt.

Wir wünschen euch dabei viel Spaß, lasst es euch schmecken, bleibt gesund und vielleicht bis zum nächsten Mal. Denn Weihnachten kommt alle Jahre wieder… 😉

Euer Krippenspielteam

Die Hoffnung auf einen dritten Campfire-Gottesdienst wurde nicht enttäuscht – wenn auch leider nicht in Präsenz, so gab es doch die Möglichkeit via livestream mit den Konfis verbunden zu bleiben. Das gesamte Team hat sich in dieses Projekt eingebracht, per Zoomkonferenz ausgiebig geplant, persönliche Videobotschaften aufgenommen, Musik aus den bereits gefeierten Campfire-Godis ausgesucht und in einer Präsentation zusammen geschnitten…

Um kurz vor 7 standen und saßen die wenigen Live-Akteure auf ihren Plätzen und warteten gespannt, dass der Countdown den offiziellen Start einläutete. Komisch fühlte es sich sicherlich für alle an, vor einer leeren Kirche und ein paar Kameras zu moderieren, zu beten, eine ultimative Campfire-Quizshow zum Thema „Taufe“ zu gestalten, Musik nur aus der Box zu hören, das coole Gottesdienst-Bingo anzukündigen oder eine Andacht zu halten. Trotz all der Umstände durfte der Campfire eine gelungene digitale Premiere feiern und auch dir hoffentlich noch einmal ganz neu zusprechen, dass du durch die Taufe zu Gottes Familie gehörst, dass du mit ihm verbunden bist und bleibst, was auch kommen mag. Denn Er hat dich bei seinem Namen gerufen, du darfst zu Ihm gehören! Und dafür musst du nichts leisten, du musst dich nicht erst beweisen oder zeigen, was du alles hast, kannst und bist, wie es im Alltag oft gelebt wird – NEIN, Gott ruft dich bei deinem Namen – aus Liebe. Was ein Geschenk…

Digital wird es am 12. Februar um 19 Uhr mit einem weiteren Campfire-Gottesdienst-Livestream auf dem YouTube Kanal der Ev. Kirchengemeinde weitergehen. 😉