Im März haben wir uns mit der Raupe Nimmersatt beschäftigt. Zunächst haben wir uns all das Obst angeschaut, dass sie in sich hineingefuttert hat. Beim gesunden Frühstück haben wir versucht, es ihr nachzutun und konnten entdecken, was Gott uns für leckere und gesunde Dinge schenkt. Unsere Raupe hat sich dann ganz warm eingepackt und geschlafen. Dazu gab es ein Snoezel-Angebot in einem abgedunkelten Raum, dort haben wir uns gemütlich auf Decken und Kissen gekuschelt, schöne Musik gehört und Sternbilder an der Raumdecke beobachtet.
Nach einer weiteren Woche war unsere Raupe ein wunderschöner Schmetterling. Diese haben wir dann mit vielen schönen Farben und einem Putzschwamm gestempelt. Unsere Arbeit kann man jetzt eine Zeit lang in unseren beiden Kirchen bewundern. Am letzten Dienstag vor den Osterferien gibt es traditionell unseren Ostergottesdienst und unser Osterfrühstück. Diesmal hat Gemeindepädagogin Kerstin Sensenschmidt uns die Ostergeschichte nähergebracht. Im Anschluss genossen alle die Gemeinschaft beim Frühstücken. Jede Familie trägt dazu bei, der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Nach den Osterferien geht es mit einem fröhlichen Wiedersehen weiter.

Im Januar und Februar 2026 stand im ev. FAZ Arche Noah alles im Zeichen der Kunst.
In diesen beiden Monaten tauchten die Kinder in die faszinierende Welt berühmter Künstler ein. Jedes Gruppenprojekt widmete sich einem anderen Meister der Kunstgeschichte und so lernten die Kinder spielerisch und mit viel Freude die Werke von Vincent van Gogh, Paul Klee und Friedensreich Hundertwasser kennen.

Van Gogh: Farben, die lebendig werden
In der Giraffengruppe wurden die Kinder in die Welt von Vincent van Gogh entführt, einem der bekanntesten Maler des 19. Jahrhunderts. Besonders begeistert waren die Kinder von den leuchtenden Farben und den kräftigen Pinselstrichen, die van Gogh in seinen Gemälden verwendete. Mit eigenen Maltechniken und viel Farbe auf den Pinsel erschufen die Kinder ihre eigenen „Sternennächte“ und „Sonnenblumen“-Kunstwerke. Es war wunderbar zu sehen, wie die Kinder van Goghs Stil aufgriffen und ihre eigene Kreativität auslebten.

Paul Klee: Fantasievolle Formen und Farben
Die Bärengruppe, die sich mit Paul Klee beschäftigte, entdeckte die Welt der abstrakten Kunst. Klee, bekannt für seine verspielten, oft kindlich anmutenden Gemälde, inspirierte die Kinder dazu, mit Formen und Farben zu experimentieren. Sie malten fantasievolle Figuren, bunte Landschaften und tolle Muster, die ganz im Sinne von Klee lebendig wurden. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Kinder sich von seinen Werken inspirieren ließen und selbst kreativ wurden.

Hundertwasser: Bunte Farben und organische Formen
Friedensreich Hundertwasser, der für seine unkonventionellen Gebäude und farbenfrohen Kunstwerke bekannt ist, war das Thema in der Elefantengruppe. Hundertwassers Liebe zu runden Formen und leuchtenden Farben fand großen Anklang bei den Kindern. Sie schufen eigene bunte Häuser und Landschaften, die sich in vielen verschiedenen Farben und Formen präsentierten. Dabei lernten die Kinder, wie wichtig es ist, kreativ zu sein und sich von der Natur inspirieren zu lassen.

Zum Abschluss des Projekts wurden die Kunstwerke der Kinder in einer kleinen Ausstellung präsentiert. Eltern, Geschwister und andere Familienmitglieder konnten die Werke bewundern und die Kreativität der Kinder hautnah erleben. Es war beeindruckend, wie die Kinder die verschiedenen Kunststile verstanden und in ihren eigenen Arbeiten zum Leben erweckt haben.
Das Kunstprojekt war für die Kinder eine wunderbare Gelegenheit, ihre kreativen Fähigkeiten zu entdecken und mit bekannten Künstlern der Geschichte in Kontakt zu kommen. Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Künstlern und ihren einzigartigen Stilen konnten die Kinder nicht nur ihr künstlerisches Verständnis erweitern, sondern auch ihre Vorstellungskraft und ihr Selbstbewusstsein stärken.
Die tollen Werke der Kinder erfüllen alle mit Stolz und wecken zugleich die Vorfreude auf weitere kreative Projekte.

Bibelwoche im März – Jona und die Wal

Im März fand in der evangelischen Kindertagesstätte Sternschnuppe eine Bibelwoche statt. Im Mittelpunkt stand die Geschichte von Jona und der Wal. Die Kinder beschäftigten sich dabei mit der Frage, welche Entscheidungen Menschen treffen können und welche Gefühle dabei entstehen. Die Erzählung von Jona zeigte den Kindern, dass jeder Mensch manchmal vor einer Wahl steht. Auch Jona musste sich entscheiden – und er erlebte dabei viele unterschiedliche Gefühle: Angst, Unsicherheit, Mut und schließlich Erleichterung. Diese Gefühle wurden gemeinsam entdeckt, besprochen und kreativ verarbeitet. Ein wichtiger Schwerpunkt der Woche lag auf dem Thema Gefühle. Die Kinder überlegten gemeinsam, wie sich verschiedene Emotionen anfühlen und wie man sie erkennen kann. Passend zur Geschichte entstanden viele kreative Arbeiten. Es wurden Fische gebastelt und Wellenbilder gestaltet, die an das Meer aus der Jona-Geschichte erinnerten. Außerdem bastelten die Kinder eine Gefühlsuhr. Diese wurde als Drehscheibe gestaltet und hilft dabei zu zeigen, wie man sich gerade fühlt – zum Beispiel fröhlich, traurig oder wütend. So konnten die Kinder spielerisch lernen, ihre eigenen Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken. Auch Bewegung gehörte zur Bibelwoche dazu. In der Turnhalle wurde ein Gefühlsparcours aufgebaut. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder Gefühle mit ihrem Körper darstellen und erleben – etwa mutig balancieren, fröhlich springen oder sich vorsichtig und leise bewegen.

Den Abschluss der Bibelwoche bildete eine große gemeinsame Andacht. Beide Gruppen kamen zusammen um gemeinsam zu singen und die erlebte Woche miteinander ausklingen zu lassen. Die Bibelwoche bot den Kindern viele Möglichkeiten, sich mit Entscheidungen und Gefühlen auseinanderzusetzen und die Geschichte von Jona auf kreative, bewegte und gemeinschaftliche Weise zu erleben.

 

Am ersten Dienstag im Monat gibt es immer ein gesundes Frühstück in der Krabbelgruppe Hummelnest der Ev. Kirchengemeinde Werdohl, d. h. Salzstangen und Kekse bleiben im Schrank. Jede Familie bringt etwas Obst oder Gemüse mit und wir sind immer erstaunt, welche Mengen davon so kleine Menschen verdrücken können. Wir hörten eine spannende Geschichte von Jesus und bastelten schöne Fische dazu. Natürlich haben wir uns auch verkleidet, wie toll, mal ein Superheld oder eine echte Hummel zu sein, aber noch viel besser, bei Gott müssen wir uns nicht verstellen oder Superkräfte haben, er hat uns immer lieb. Zur Vorbereitung für unseren Ostergottesdienst und das anschließende gemeinsame Frühstück wurde auch schon ein Osterhasentäschen hergestellt. Mal sehen, ob es auch befüllt wird. Jeden Dienstag sammeln wir auch für unser Patenkind und schon die Kleinsten sind fleißig dabei.