Manchmal sind es die kleinsten Lebewesen, die die größten Wunder bereithalten. In den vergangenen Wochen erlebten die Kinder des ev. Familienzentrums Arche Noah genau das. Im Mittelpunkt ihres Projekts stand der Marienkäfer. Mit großer Neugier begleiteten die Kinder seine Entwicklung und lernten dabei viel über die faszinierende Welt dieses kleinen Insekts.
Zu Beginn tauschten sich die Kinder im Morgenkreis über den Marienkäfer aus. Gemeinsam überlegten sie, was sie bereits wussten und welche Fragen sie noch hatten. Mithilfe von Büchern, Bildmaterial und verschiedenen Anschauungsobjekten entdeckten sie viele spannende Informationen. Auch das Tablet wurde bewusst eingesetzt, um spielerisch weiteres Wissen zu sammeln und die Neugier der Kinder zu fördern.
Mit viel Freude griffen die Kinder ihre Eindrücke in kreativen Angeboten auf. Es wurde gemalt, gebastelt und gestaltet. So entstanden zahlreiche bunte Marienkäfer, die das Familienzentrum schmückten und zeigten, mit wie viel Begeisterung sich die Kinder dem Thema widmeten.
Ein ganz besonderer Höhepunkt war die Beobachtung der Entwicklung der Marienkäfer. Tag für Tag schauten die Kinder gespannt nach, ob sich etwas verändert hatte. Als schließlich die ersten Marienkäfer schlüpften, war die Freude groß. Staunende Gesichter und leuchtende Augen machten deutlich, wie beeindruckend es für die Kinder war, dieses kleine Wunder der Natur aus nächster Nähe mitzuerleben.
Den Abschluss des Projekts bildete das gemeinsame Freilassen der Marienkäfer. Behutsam setzten die Kinder die kleinen Tiere in die Natur und beobachteten, wie sie ihre ersten Flüge unternahmen. Dieser besondere Moment war von Freude und Dankbarkeit geprägt. Die Kinder verbanden damit den schönen Gedanken, Glück in die Welt hinauszusenden und darauf zu vertrauen, dass es eines Tages seinen Weg zurückfindet.
Das Marienkäferprojekt hat den Kindern nicht nur neues Wissen vermittelt. Es hat sie eingeladen, Gottes Schöpfung mit offenen Augen wahrzunehmen, die kleinen Wunder des Lebens zu entdecken und einen achtsamen Umgang mit der Natur einzuüben. So wurde auf eindrucksvolle Weise erlebbar, wie wertvoll jedes einzelne Lebewesen ist und wie viel es zu entdecken gibt, wenn man genau hinschaut.







